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Schleppen
Muß ein Wasserfahrzeug von einem anderen geschleppt werden, so sind normalerweise zwei Methoden möglich.
1. Hintereinander
Werden Fahrzeuge hintereinander geschleppt, so sind mehrere Punkte zu beachten. Die Schleppleine muß aus schwimmfähigen Material bestehen damit sie auf der Wasseroberfläche schwimmt. Dadurch wird weitestgehend verhindert, das die Schleppleine in die Schraube des ziehenden Fahrzeuges gerät. Auf dem ziehenden Schiff muß eine Person abgestellt sein, die Leine und zu ziehendes Schifff im Auge behält.Wird bei Seegang geschleppt, so soll die Länge der Leine der zwei- bis dreifachen Wellenlänge entsprechen, damit beide Schiffe gleichzeitig im Wellental und auf dem Wellenkamm sind. Ein ruckartiges Steifkommen der Leine muß vermieden werden, da dadurch die Leine brechen oder aber auch Klampen aus dem Schiffskörper gerissen werden können. Versuchen Sie die Schlepplast bei beiden Schiffen auf mehrere Klampen zu verteilen um die Kräfte besser auffangen zu können.
2. Nebeneinander
Beim Schleppen nebeneinander muß für eine ausreichende Polsterung zwischen den Schiffen gesorgt werden um die Schiffskörper nicht zu beschädigen. Das zu schleppende Schiff soll so weit wie möglich vorne an den Schleppenden festgemacht werden. Das Heck des Schleppenden Fahrzeugs soll beidseitig frei sein, damit eine bessere Manövrierfähigkeit gewahrt bleibt. Die beiden Schiffe sollten mit Vorleine, Heckleine, Vor- und Achterspring miteinander verbunden werden.
Die Geschwindigkeit des Schleppenden darf nicht die Rumpfgeschwindigkeit des geschleppten Bootes übersteigen.
Beim Schleppen von Sportbooten ist zu beachten:
Die Schleppleine darf bei der Übergabe nicht in die Schraube geraten.
Die Schleppleine ist den Seegangsverhältnissen anzupassen. Bei ruhiger Seelage reicht eine kurze Leine bei starkem Seegang soll die Länge der Schleppleine die 2- bis 3- fache Wellenlänge betragen.
Ein ruckartiges Steifkommen der Leine ist zu vermeiden.
Die Schleppgeschwindigkeit darf nicht größer sein als die Geschwindigkeit, die der Anhang freifahrend bei Verdrängerfahrt erreichen kann.
Bei starkem Seegang sollte eine Schleppleine die 2- oder 3-fache Wellenlänge lang sein.
Wenn Boote längsseitig geschleppt werden, sollen sie durch zwei Querleinen am Bug und am Heck, sowie durch eine Vor- und eine Achterspring verbunden sein. Das Heck des schleppenden Fahrzeuges soll über das Heck des geschleppten Fahrzeuges hinausragen.

 
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