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Ankern
Ankern ist für Wassersportler nicht nur eine Möglichkeit die Nacht kostengünstig zu verbringen. Es gehört zu den Kenntnissen, die ein Skipper haben muß. Das größte Problem beim Ankern ist die Sicherstellung, daß der Anker auch hält. Um einen Anker zum Halten zu bringen benötigt man Informationen über den Ankergrund, also die Beschaffenheit des Untergrundes an der Stelle an der geankert wird. Je nach Untergrund sind verschiedene Anker optimal. Weiterhin muß der Anker richtig ausgelegt sein. Je nach Schiffsgröße und Gewicht muß auch der Anker entsprechende Dimensionen haben.
Der Anker gehört zur Sicherheitsausrüstung: Der Anker kann bei Steuerungs- oder Motorschaden die einzige Möglichkeit sein das Schiff vor dem Abtreiben zu bewahren. Auch bei Sturm kann der Anker in einer Legerwall Situation der letzte Halt sein.
Der Ankervorgang
--- Ankern beginnt man, indem man gegen den Wind zum vorgesehenen Ankerpunkt fährt und das Schiff aufstoppt. Daß Schiff soll stehen und mit dem Bug zum Wind zeigen.
--- Der Anker wird ausgelegt und mindestens die dreifache Wassertiefe wird als Ankerkette ausgelegt oder die fünffache Wassertiefe bei Ankerleine.
--- Vor dem Auslegen des Ankers muß darauf geachtet werden, daß das Ende der Kette oder Leine am Schiff festgemacht ist und alle Schäkel und Verbindungen zwischen Kette, Anker und Leine in Ordnung sind. Es soll schon vorgekommen sein, daß der Anker, komplett mit Kette oder Leine über Bord geworfen wurde.
--- Nun wird das Schiff rückwärts bewegt um den Anker einzugraben. Über eine vorläufige Peilung wird festgestellt ob das Schiff bei rückwärts drehender Schraube stehenbleibt. Bleibt das Schiff stehen, gehen Sie davon aus, daß der Anker hält.
--- Es wird eine Peilung durchgeführt und die Ergebnisse der Peilung werden aufgeschrieben, damit man bei regelmäßigen wiederholungen der Peilung die Werte vergleichen kann. Diese Peilungen sollte regelmäßig kontrolliert werden. Zu beachten ist dabei, daß das Schiff sich um den Anker herum bewegt. Eine Person muß Ankerwache gehen und regelmäßig kontrollieren ob das Schiff auf seiner Position bleibt.
--- Bei stehendem Boot legt man einen Finger leicht auf die Ankerleine oder -kette. Spürt man Vibrationen, so wird der Anker über Grund gezogen und hält nicht.
--- Liegt das Schiff vor Anker, wird bei Tag der Ankerball gesetzt und bei Nacht eine Ankerleuchte um allen anderen Verkehrsteilnehmern anzuzeigen, das dieses Schiff vor Anker liegt.Zusätzlich können Sie die Position des Ankers durch eine Boje kennzeichnen.
--- Wenn das Schiff steht und der Anker hält, kann der Motor abgeschaltet werden.
Kommt man zu der Überzeugung, das der Anker nicht hält, muß man einen neuen Ankerplatz suchen und dort erneut versuchen den Anker zu setzen.
Will man ruhig Ankern, so sollte man ein Reitgewicht verwenden. An die Leine oder Kette wird ein Gewicht angehängt, das dafür sorgt, das die Kette am Boden bleibt. Die Kette oder die Leine tragen ebenso zum Halten des Ankers bei wie der Anker selbst. Richtige Ankerleinen dürfen auf keinem Fall leichter sein wie Wasser und schwimmen, in der Regel haben Sie sogar als Kern ein Drahtseil zur Gewichtserhöhung.
Ist der Anker richtig eingegraben, so kann es passieren, daß der Anker sich nur sehr schwer wieder lösen läßt. Bei steinigem Grund, kann es sogar passieren, daß der Anker sich zwischen großen Steinen verkantet und nicht wieder gelöst werden kann.
Bevor begonnen wird den Anker zu lösen, muß die Maschine gestartet werden und laufen.
Der Anker wird mit der Leine oder Kette geholt. Läßt sich der Anker nicht ohne weiteres aus dem Untergrund lösen, fährt man über den Anker (ausbrechen), während jemand dafür sorgt, das die Ankerleine stramm zwischen Anker und Schiff gespannt bleibt. Es ist damit zu Rechnen, daß speziell ein Plattenanker mit erheblichen Bergen an Lehm und Dreck hochgeholt wird.
Beim Ankern soll man die dreifache Wassertiefe bei Kette oder die fünffache Wassertiefe bei Leine ausstecken.
Durch wiederholtes Peilen verschiedener Objekte können Sie erkennen ob der Anker hält. Der Schiffsort darf sich nicht wesentlich ändern.
Ankerpeilungen muß man aufschreiben, damit man bei Kontrollpeilungen feststellen kann ob das Schiff vertrieben ist.

 
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