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Gezeiten
Der Mond wirkt mit seiner Masse auf die gesamte Masse der Erde, da der größte Teil der uns umgebenden Materie fest ist, sehen wir keine Auswirkungen dieser Kraft. Anders beim Wasser: Der Mond erzeugt einen Wasserberg direkt unter sich und auf der genau gegenüberliegenden Seite der Erde.
Ebenso die Sonne: Obwohl Ihre Masse wesentlich Größer ist, wirkt sie aufgrund der höheren Entfernung deutlich geringer wie der Mond.
Bei Neumond und bei Vollmond wirken die Kräfte des Mondes und der Sonne gemeinsam und es entstehen zwei sehr hohe Wasserberge.(SPRING)
Bei Halbmond wirken die Kräfte der Sonne und des Mondes im rechten Winkel zueinander und die Kräfte heben sich teilweise gegenseitig auf.(NIPP)
Die Wellenberge könne sich nicht gleichmäßig um den Erdball bewegen, sondern müssen um die Landmassen herum. Dadurch bedingt wirken sich diese Wellenberge und Wellentäler sehr unterschiedlich auf die verschiedenen Meere aus.
Die Ostsee und das Mittelmeer sind mit den großen Wassermassen des Atlantiks oder Pazifiks nur mit kleinen Durchgängen verbunden. Das Wasser der Wellenberge und Täler kann hier nur durch diese engen Durchgänge. Ergebniss: Dort wirken sich die Gezeiten nur sehr gering aus.

Die Erde dreht sich in 24 Stunden einmal um sich selbst, da der Mond sich aber ebenfalls in der Drehrichtung bewegt, braucht ein Punkt auf der Erdoberfläche ca. 24 Stunden und 50 Minuten bis er wieder unter dem Mond ist. Somit haben wir auf der Erde ca. alle 12 Stunden 25 Minuten den höchsten Punkt eines Wellenberges.
Lokal betrachtet nennen wir den höchsten Punkt des Wellenberges Hochwasser den tiefsten Punkt des Tales Niedrigwasser. Die Flut ist die Zeit vom Niedrigwasser zum Hochwasser und die Ebbe ist die Zeit vom Hochwasser zum Niedrigwasser.
Der Zeitraum vom Niedrigwasser bis zum folgenden Niedrigwasser ist eine Tide.

Für die deutsche Küste geben die Gezeitentafel oder die Gezeitenkalender des Bundesamtes für Seeschiffahrt und Hydrographie die Hoch- und Niedrigwasserzeiten sowie den unterschiedlichen Tidenhub jeweils für ein laufendes Jahr an.
Der Tidenhub ist der Unterschied der Wasserhöhe bei Hoch- und Niedrigwasser.
In den Gezeitentafeln finden Sie genaue Auflistungen der Hoch- und Niedrigwasserzeiten sowie den Tidenhub für bestimmte Bezugsorte. Für andere Orte finden Sie eine gesonderte Auflistung mit den Zeitangaben wie viel früher oder später Hoch- oder Niedrigwasser als beim Bezugsort eintreffen und mit welchem Unterschied beim Tidenhub.
Eine Springflut mit besonders großem Tidenhub (sehr hoher Wasserstand beim Hochwasser) tritt immer zu Voll- und Neumond auf.
Die Nippflut jeweils zwischen Voll- und Neumond hat einen besonders geringen Hochwasserstand und Tidenhub.


 
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